- Das absolute Kommando im Drachenboot hat der Steuermann. Seinen Anweisungen ist unbedingt Folge zu leisten.
- Zusätzlich sind alle Kampfrichter weisungsberechtigt. Nur bei Beachtung dieser Weisungen ist die sportlich faire und zeitlich optimale Durchführung des Wettkampfes möglich.
- Das Betreten der Sicherheitszone vor den Steganlagen ist nur dem als nächstes startenden Team erlaubt.
- Jedes Team hat sich spätestens 15 Minuten vor der geplanten Startzeit am Boarding einzufinden.
- Zeitliche Veränderungen von Startzeiten, z.B. durch Berufsschifffahrt sind möglich. Der Teamleiter hat die Pflicht sich darüber im Ziel zu informieren.
- Die Teams müssen sich fünf Minuten vor dem Start so in der Nähe des Starts aufhalten, dass sie die Anweisungen des Starters befolgen und in dieser Zeit ihre Startposition einnehmen können.
- Die Teams müssen sich beim Aufruf durch den Starter eindeutig bemerkbar machen.
- Wenn ein Boot nicht startklar ist, muss dies die Trommlerin durch eindeutiges Schwenken des Trommelstockes anzeigen.
- Der Starter entscheidet, ob ein Start verschoben, abgebrochen bzw. vollzogen wird und bei Fehlstarts Verwarnungen aussprechen.
- Der Starter sorgt für die Ausrichtung der Boote auf der Elbe und startet das Rennen mit dem Kommando „Are you ready - Attention - Go!“. Der Start erfolgt nach Ausrichten auf Basis der Drachenköpfe.
- Jedes Rennen wird von einem Schiedsrichterboot begleitet. Der Schiedsrichter zeigt mit gelber Flagge den ordnungsgemäßen Rennverlauf dem Zielgericht an. Kreuzt das Schiri-Boot die Rennstrecke vor den Drachenbooten, so bedeutet dies den Abbruch des Rennens.
- Das Fahren auf der Sog- oder Seitenwelle eines anderen Bootes desselben Rennens ist nicht erlaubt. Teams müssen ihren Kurs, entsprechend den Hinweisen des begleitenden Steckenkampfrichters unverzüglich korrigieren. Teams können vom Streckenkampfrichter verwarnt werden.
- Das Ziel ist erreicht, wenn ein Boot mit dem vordersten Punkt des Drachenkopfes die Ziellinie passiert. Das Überfahren der Ziellinie wird durch ein akustisches Signal angezeigt.
- Teams müssen mit vollzähliger, der am Start angetretenen Besatzung die Ziellinie passieren und sich gegebenenfalls zur Teamkontrolle bereithalten.
- Das Zielgericht entscheidet ausschließlich über den Zieleinlauf. Unterstützend wird der Zieleinlauf per Video festgehalten. Das Zielgericht setzt sich aus drei Kampfrichtern vom Riesaer Wassersportverein e.V zusammen.
- Bei toten Rennen, gleichzeitiger Einlauf von zwei oder mehren Booten, wird das komplette Rennen mit allen gestarteten Booten wiederholt. Zunächst startet der nachfolgende Lauf um die Möglichkeit einer kurzen Erholung zu gewährleisten, danach das Wiederholungsrennen. Dabei dürfen die Boote nicht anlegen, um ein Austauschen der Paddler zu verhindern.
- Ein Protest zum Rennverlauf kann bis spätestens 20 Minuten nach dem Zieleinlauf schriftlich unter Beifügung von 30,00 Euro Protestgebühr nur vom Teamleiter dem Zielgericht vorgelegt werden.
- Über den Protest entscheidet unwiderruflich die Jury. Die Protestgebühr wird nicht zurückerstattet.
Die Jury besteht aus dem Hauptzielrichter, dem Hauptkampfrichter Boarding, dem Hauptkampfrichter Start, dem Hauptkampfrichter Motorboot und dem Gesamtleiter. Die Jury tritt nur bei Protesten zusammen.